Konjunkturbarometer Rheinland Jahresbeginn 2018

Wirtschaft im Rheinland wächst und wächst und wächst

Für die aktuelle Konjunktur-Umfrage Rheinland, die die sieben rheinischen Industrie- und Handelskammern (Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Duisburg, Köln, Mittlerer Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid) heute in Düsseldorf präsentierten, wurden rund 2.700 Unternehmen zu ihrer aktuellen wirtschaftlichen Lage sowie zu ihren Erwartungen für 2018 befragt.

Und es geht immer noch etwas besser: Die rheinische Wirtschaft glänzt zu Jahresbeginn mit neuen Bestnoten. Das zeigt die jüngste Konjunkturbefragung der IHKs im Rheinland. „Die Wirtschaft im Rheinland ist in Topform“, fasst Dr. Ulrich S. Soénius, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Köln und amtierender Geschäftsführer der IHK-Initiative Rheinland, das Ergebnis der aktuellen Befragung der IHKs bei den Unternehmen im Rheinland zusammen. „Seit Erscheinen des ersten Rheinland-Konjunkturbarometers im Jahr 2003 haben die Unternehmen ihre Lage noch nie so gut bewertet wie aktuell.“

Dabei fußt der Konjunkturaufschwung auf einem breiten Fundament: Gestützt wird die konjunkturelle Hochlage sowohl durch die beständig gute Binnennachfrage als auch durch eine wachsende Nachfrage aus dem Ausland. „Die Wirtschaft im Rheinland profitiert zum einen von einem soliden Arbeitsmarkt – Rekordbeschäftigungsstand und steigende Löhne treiben den Konsum weiter an. Zum anderen hat auch der Außenhandel im Zuge der konjunkturellen Erholung der Weltwirtschaft zum Jahresende nochmal merklich zugelegt“, so Ulrich S. Soénius weiter.

Risiken – wie etwa der Brexit 2019, Konflikte mit Russland, der Türkei und Nordkorea sowie die Spannungen innerhalb der Europäischen Union – bestehen zwar weiter fort, treten in der Einschätzung der Unternehmen jedoch gegenüber nationalen Unsicherheiten in den Hintergrund. Insbesondere der Fachkräftemangel bereitet den Betrieben angesichts gut gefüllter Auftragsbücher und einer hohen Kapazitätsauslastung von über 82 Prozent Sorgen. Vor allem einige Industriebranchen, allen voran die Kunststoffindustrie, der Maschinenbau, die Elektroindustrie und die Metallindustrie suchen dringend Mitarbeiter. Vorsichtiger als zuletzt sind die Beschäftigungspläne im Einzelhandel, der Ernährungsindustrie und im produktionsnahen Großhandel. Alle anderen Branchen gehen von einem moderaten Anstieg der Beschäftigten aus.

Pressemitteilung Konjunkturbarometer Rheinland Jahresbeginn 2018

Konjunkturbarometer Rheinland Jahresbeginn 2018


Rheinlandtourismus auf Erfolgskurs

IHK-Tourismusbarometer Rheinland 2018

Das Rheinland generierte 2017 mit 28,5 Millionen Übernachtungen mehr als die Hälfte aller gewerblichen Übernachtungen Nordrhein-Westfalens und erzielte damit ein Rekordergebnis. Insgesamt kam es zu einer Millionen zusätzlicher Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr. Von 2012 bis 2017 stieg demnach der Marktanteil von 54,0 auf 55,3 Prozent bezüglich der Gesamtnachfrage in NRW. Auch der Kapazitätsausbau erfährt einen positiven Trend: Stagnierten die Werte 2015 und waren 2016 sogar rückläufig, so kam es 2017 zu einem dynamischen Zuwachs von 4.000 Schlafgelegenheiten.  

Tourismusbarometer Rheinland 2018

Bis 2030 fehlen im Rheinland 345.000 Fachkräfte

Der Fachkräftemangel ist in der Metropolregion Rheinland das Konjunkturrisiko Nummer eins. Das ist das zentrale Ergebnis des ersten gemeinsamen Fachkräftereports der IHK-Initiative Rheinland. Die Ergebnisse der Broschüre „Gemeinsam für Fachkräfte im Rheinland. Report zur Fachkräfteentwicklung 2018“ stellten Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie für die IHK-Initiative Rheinland Stefan Hagen, Präsident der IHK Bonn/Rhein-Sieg, und Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg, als für den Fachkräftereport verantwortliche IHK bei einem gemeinsamen Pressegespräch vor.


Im Rheinland übersteigt die Fachkräftenachfrage das -angebot deutlich. Im Jahr 2019 soll der Bedarf seinen Höhepunkt erreichen. Dann werden 3.156.000 Fachkräfte gesucht. Auf der Angebotsseite stehen ihnen 2.942.000 Fachkräfte gegenüber. Der Engpass liegt bei 214.000 Fachkräften, das entspricht 6,8 Prozent der Nachfrage. Bis 2030 fehlen 345.000 Fachkräfte, davon 306.000 beruflich qualifizierte Fachkräfte in IT, Industrie, Pflege, Büroberufen, Handel, Gastronomie.


Fachkräfte Rheinland

Industrie 4.0

Blog „Digitale Wirtschaft im Rheinland“


Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Industrie 4.0“? Handelt es sich dabei tatsächlich um die vierte industrielle Revolution oder doch eher um einen medialen Hype? Wie könnte die Fabrik der Zukunft aussehen? Welche Trends werden Automation und Digitalisierung künftig bestimmen? Auf diese Fragen möchten die Industrie- und Handelskammern im Rheinland mit dem neuen Blog „Digitale Wirtschaft im Rheinland“ Antworten geben: www.ihk-rheinland-wirtschaft40.de

Gründung der Metropolregion Rheinland e. V.


Die vielfältigen Kräfte bündeln und gemeinsam an einem Strang ziehen, um das Rheinland weiterzuentwickeln. Das sind die Ziele des Vereins Metropolregion Rheinland e.V.. Digitalisierung, Infrastruktur, Standortmarketing – viele Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam lösen.

Die Region Rheinland als Ganzes ist stärker als die einzelnen Gebietskörperschaften und Institutionen. In diesem Bewusstsein haben sich die Kommunen und Kreise, die Industrie- und Handels- sowie die Handwerkskammern, die Städteregion Aachen und der Landschaftsverband Rheinland zur Metropolregion Rheinland e.V. zusammengeschlossen. Diese Kooperation basiert auf der Übereinkunft, dass alle Partner gleichrangig agieren und auf Augenhöhe miteinander umgehen.

Metropolregion Rheinland

Wirtschaftspolitische Agenda Rheinland

Rheinische Industrie- und Handelskammern sehen akuten Handlungsbedarf

Erwartungen an die Metropolregion Rheinland formuliert

Das Rheinland ist ein starker Wirtschaftsstandort in Deutschland und Europa. Mit 8,6 Millionen Einwohnern ist die Metropolregion die bevölkerungsreichste der Bundesrepublik. Auch beim Bruttoinlandsprodukt nimmt das Rheinland mit über 330 Milliarden Euro eine Spitzenposition ein. Die starke Wirtschaftskraft sorgt für Wohlstand und Wachstum. Damit die Unternehmen ihre Leistungsfähigkeit erhalten können, kommt es mehr denn je auf exzellente Standortbedingungen an. Die IHK-Initiative Rheinland – das Netzwerk der sieben Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Duisburg-Wesel-Kleve, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid – hat jetzt eine „Wirtschaftspolitische Agenda“ vorgelegt, in der die IHKs ihre Erwartungen an die Politik im Rheinland formulieren. Die wirtschaftspolitische Agenda greift die Bereiche Verkehr und Infrastruktur, Bildung und Fachkräftesichtung, Forschung und Innovation sowie Stadtentwicklung und Mobilität auf und ist zugleich ein Gesprächsangebot an die Politik, um gemeinsame Wege zu finden, das Rheinland in diesen wichtigen Zukunftsfeldern in den kommenden Jahren zu stärken.

Wirtschaftspolitische Agenda

Rheinland in Zahlen

IHKs präsentieren: Das Rheinland in Zahlen

„Mit 8,6 Millionen Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt von 331 Milliarden Euro ist das Rheinland die mit Abstand größte und wirtschaftsstärkste Metropolregion in Deutschland“, betont Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf und derzeit Sprecher der IHK-Initiative Rheinland. Das ist das Ergebnis der jüngsten Studie der sieben Rheinland-IHKs mit dem Titel „Das Rheinland in Zahlen“, die das Rheinland mit den deutschen Metropolregionen vergleicht.

Weitere Informationen finden Sie in der Presseinformation Nr. 115 vom 29.12.2016 sowie in der Broschüre „Das Rheinland in Zahlen“.

IHK-Fachkräftemonitoring

Wo sind die Fachkräfte der Zukunft?

Sie wollen wissen, wie viele Ingenieure, Köche, Verkäufer oder Informatiker in den nächsten Jahren dem Arbeitsmarkt im Rheinland zur Verfügung stehen? Wie hoch ist die Nachfrage der einzelnen Branchen nach Personal? Antworten auf diese und weitere Fragen bekommen Sie über den IHK-Fachkräftemonitor.

Der Fachkräftemonitor ist ein Analyseinstrument für die Wirtschaft, der eine Einschätzung des zukünftigen Personalbedarfs ermöglicht. Erstmals können Unternehmen umfassende Arbeitsmarktprognosen über ihre mittel- bis langfristige Personalpolitk nutzen.

Informieren auch Sie sich über das Fachkräfteangebot der Zukunft unter

Fachkräftemonitoring

Ausländische Unternehmen im Rheinland 2016

Das Rheinland ist ein gefragter Standort für ausländische Unternehmen


Das Rheinland ist ein ausgesprochen internationaler Wirtschaftsstandort. Nach der aktuellen Studie „Ausländische Unternehmen im Rheinland“ der IHK-Initiative Rheinland ist mehr als jedes zehnte Unternehmen zwischen Bad Godesberg und Emmerich in ausländischem (Kapital-)Besitz.

Ausländische Unternehmen im Rheinland 2016

Foreign companies in the Rhineland

Rheinland

Wirtschaftsraum: Das Rheinland: Hidden Champion unter den Metropolräumen Deutschlands

Mit 8,6 Millionen Einwohnern ist das Rheinland die bevölkerungsreichste Region in Deutschland. mehr...