Konjunkturbarometer Rheinland
Jahresbeginn 2019

Den Unternehmen im Rheinland geht es zum Jahresbeginn 2019 nach wie vor sehr gut. Der Geschäftslageindex, der die Differenz aus guten und schlechten Einschätzungen abbildet,  erreicht den viertbesten Wert seit Beginn der Konjunkturbefragung im Rheinland im Jahr 2003.

Vom Export gingen 2018 weniger Wachstumsimpulse aus als erwartet. Neben der Konjunkturschwäche in wichtigen Absatzmärkten wie zum Beispiel China spielen vor allem die wachsenden Handelshemmnisse – insbesondere der Handelsstreit mit den USA, aber auch der weiterhin ungeregelte Brexit – eine Rolle. Ein noch größeres Risiko für die Konjunktur sehen die Unternehmen aber im Fachkräftemangel. Mehr als jeder zweite Betrieb erkennt darin eine Herausforderung für die weitere Entwicklung. Die wachsende Unsicherheit durch drohende Handelshemmnisse und Personalengpässe wirkt sich auch auf die Geschäftserwartungen aus. Auch wenn der Aufschwung in den kommenden Monaten an Dynamik verlieren wird, ist dennoch nicht mit einem Konjunktureinbruch zu rechnen.

Konjunkturbarometer Rheinland Jahresbeginn 2019


Bis 2030 fehlen im Rheinland 345.000 Fachkräfte

Der Fachkräftemangel ist in der Metropolregion Rheinland das Konjunkturrisiko Nummer eins. Das ist das zentrale Ergebnis des ersten gemeinsamen Fachkräftereports der IHK-Initiative Rheinland. Die Ergebnisse der Broschüre „Gemeinsam für Fachkräfte im Rheinland. Report zur Fachkräfteentwicklung 2018“ stellten Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie für die IHK-Initiative Rheinland Stefan Hagen, Präsident der IHK Bonn/Rhein-Sieg, und Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg, als für den Fachkräftereport verantwortliche IHK bei einem gemeinsamen Pressegespräch vor.


Im Rheinland übersteigt die Fachkräftenachfrage das -angebot deutlich. Im Jahr 2019 soll der Bedarf seinen Höhepunkt erreichen. Dann werden 3.156.000 Fachkräfte gesucht. Auf der Angebotsseite stehen ihnen 2.942.000 Fachkräfte gegenüber. Der Engpass liegt bei 214.000 Fachkräften, das entspricht 6,8 Prozent der Nachfrage. Bis 2030 fehlen 345.000 Fachkräfte, davon 306.000 beruflich qualifizierte Fachkräfte in IT, Industrie, Pflege, Büroberufen, Handel, Gastronomie.


Fachkräfte Rheinland

e-Marketingday Rheinland

"Hits für das digitale Werben!"

Mittwoch, 8. Mai 2019
Veranstaltungsort: Diskothek Starfish in Aachen

Social Media, Suchmaschinenoptimierung, Website und vieles mehr – die Möglichkeiten sein Unternehmen im Netz zu präsentieren und Kunden zu gewinnen sind enorm. Im Fokus stehen dieses Jahr Zielgruppenanalyse, Künstliche Intelligenz im Marketing, Digitale Incentives und All-in-One-Shopsysteme.

Die Industrie- und Handelskammern im Rheinland veranstalten jährlich einen Aktionstag mit Impulsen, Fachvorträgen, Workshops und einer Fachausstellung zu den Möglichkeiten und Trends im digitalen Werben.

Die Teilnahme an der ganztägigen Veranstaltung kostet 99,00 Euro (inkl. MwSt.) pro Person

Anmeldung unter www.e-marketingday.de



Gründung der Metropolregion Rheinland e. V.


Die vielfältigen Kräfte bündeln und gemeinsam an einem Strang ziehen, um das Rheinland weiterzuentwickeln. Das sind die Ziele des Vereins Metropolregion Rheinland e.V.. Digitalisierung, Infrastruktur, Standortmarketing – viele Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam lösen.

Die Region Rheinland als Ganzes ist stärker als die einzelnen Gebietskörperschaften und Institutionen. In diesem Bewusstsein haben sich die Kommunen und Kreise, die Industrie- und Handels- sowie die Handwerkskammern, die Städteregion Aachen und der Landschaftsverband Rheinland zur Metropolregion Rheinland e.V. zusammengeschlossen. Diese Kooperation basiert auf der Übereinkunft, dass alle Partner gleichrangig agieren und auf Augenhöhe miteinander umgehen.

Metropolregion Rheinland

Wirtschaftspolitische Agenda Rheinland

Rheinische Industrie- und Handelskammern sehen akuten Handlungsbedarf

Erwartungen an die Metropolregion Rheinland formuliert

Das Rheinland ist ein starker Wirtschaftsstandort in Deutschland und Europa. Mit 8,6 Millionen Einwohnern ist die Metropolregion die bevölkerungsreichste der Bundesrepublik. Auch beim Bruttoinlandsprodukt nimmt das Rheinland mit über 330 Milliarden Euro eine Spitzenposition ein. Die starke Wirtschaftskraft sorgt für Wohlstand und Wachstum. Damit die Unternehmen ihre Leistungsfähigkeit erhalten können, kommt es mehr denn je auf exzellente Standortbedingungen an. Die IHK-Initiative Rheinland – das Netzwerk der sieben Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Duisburg-Wesel-Kleve, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid – hat jetzt eine „Wirtschaftspolitische Agenda“ vorgelegt, in der die IHKs ihre Erwartungen an die Politik im Rheinland formulieren. Die wirtschaftspolitische Agenda greift die Bereiche Verkehr und Infrastruktur, Bildung und Fachkräftesichtung, Forschung und Innovation sowie Stadtentwicklung und Mobilität auf und ist zugleich ein Gesprächsangebot an die Politik, um gemeinsame Wege zu finden, das Rheinland in diesen wichtigen Zukunftsfeldern in den kommenden Jahren zu stärken.

Wirtschaftspolitische Agenda

Rheinland in Zahlen

IHKs präsentieren: Das Rheinland in Zahlen

„Mit 8,6 Millionen Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt von 331 Milliarden Euro ist das Rheinland die mit Abstand größte und wirtschaftsstärkste Metropolregion in Deutschland“, betont Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf und derzeit Sprecher der IHK-Initiative Rheinland. Das ist das Ergebnis der jüngsten Studie der sieben Rheinland-IHKs mit dem Titel „Das Rheinland in Zahlen“, die das Rheinland mit den deutschen Metropolregionen vergleicht.

Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre „Das Rheinland in Zahlen“.

IHK-Fachkräftemonitoring

Wo sind die Fachkräfte der Zukunft?

Sie wollen wissen, wie viele Ingenieure, Köche, Verkäufer oder Informatiker in den nächsten Jahren dem Arbeitsmarkt im Rheinland zur Verfügung stehen? Wie hoch ist die Nachfrage der einzelnen Branchen nach Personal? Antworten auf diese und weitere Fragen bekommen Sie über den IHK-Fachkräftemonitor.

Der Fachkräftemonitor ist ein Analyseinstrument für die Wirtschaft, der eine Einschätzung des zukünftigen Personalbedarfs ermöglicht. Erstmals können Unternehmen umfassende Arbeitsmarktprognosen über ihre mittel- bis langfristige Personalpolitk nutzen.

Informieren auch Sie sich über das Fachkräfteangebot der Zukunft unter

Fachkräftemonitoring

Ausländische Unternehmen im Rheinland 2016

Das Rheinland ist ein gefragter Standort für ausländische Unternehmen


Das Rheinland ist ein ausgesprochen internationaler Wirtschaftsstandort. Nach der aktuellen Studie „Ausländische Unternehmen im Rheinland“ der IHK-Initiative Rheinland ist mehr als jedes zehnte Unternehmen zwischen Bad Godesberg und Emmerich in ausländischem (Kapital-)Besitz.

Ausländische Unternehmen im Rheinland 2016

Foreign companies in the Rhineland

Rheinland

Wirtschaftsraum: Das Rheinland: Hidden Champion unter den Metropolräumen Deutschlands

Mit 8,6 Millionen Einwohnern ist das Rheinland die bevölkerungsreichste Region in Deutschland. mehr...